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Militär Modell Magazin - Das Original
Dies und Das
Geschrieben von M.S.   
Sonntag, 22. März 2009

Tankman-Tango

Der Mann, der sich allein gegen die Panzer stellte

02. Juni 2009, 23:20
  • Artikelbild

    "Tankman vor vier Panzern": Das berühmte Bild des AP-Fotografen Jeff Widener ging 1989 um die Welt.

Das Schicksal des Mannes, der 1989 in Peking Panzer mit Tanzschritten blockierte, ist bis heute ungeklärt

Peking - Es sieht aus wie ein harmlos-komisches Spiel: "Links ein Schritt, rechts ein Schritt. Und ein Panzer tanzt sie mit." Aber der kanadischen Journalistin Jan Wong ist nicht zum Lachen zumute. Ihr stockt vor Entsetzen der Atem, als sie vom Balkon des Peking-Hotels das absurde Schauspiel auf der Straße unter ihr mitverfolgt.

500 Meter entfernt auf dem breiten Changan-Boulevard steht ein Mann allein in weißem Hemd mit dem Rücken zu ihr. Er hält Einkaufstaschen. Ein Panzer braust auf ihn zu. Dahinter folgt die Kolonne weiterer Panzer. Gleich wird er sterben, habe sie in dem Moment gedacht. Doch das Leitfahrzeug weicht aus. Der Mann springt zur Seite, versperrt wieder die Weiterfahrt. Das Ungetüm schwenkt nach rechts. Erneut blockiert es der Mann. Mehrfach geht das hin und her. Dann stellt der Panzer seinen Motor ab, erzählt Jan Wong 2006 dem Dokumentarfilmer Antony Thomas, der einen Film über den Vorfall unter dem Titel The Tankman drehte. Auf dem Changan-Boulevard des Ewigen Friedens "war es plötzlich ganz still" .

Dokumentation über den "Tankman" (beschriebene Szene bei 3:30) auf 
 

Einer gegen 17 Tanks

Es ist mittags, schwülheiß, an diesem Montag, dem 5. Juni 1989, als ein einzelner Mann 17 Panzer zum Stehen bringt, knapp 40 Stunden, nachdem sich die Armee den Weg durch Pekings Innenstadt zum Tiananmen-Platz freigeschossen hat. Fünf, sechs Minuten hält der Mann die Panzer in Schach, klettert kurz auf den ersten und ruft der Besatzung etwas zu.

Später behaupten Journalisten, dass Passanten, die beidseits der Changan-Straße zuschauten, ihn hören konnten: "Warum seid ihr in meiner Stadt? Ihr habt nur Elend angerichtet" , soll er geschrien haben. Er bekam keine Antwort, sei herabgeklettert, habe aber den Panzer weiter blockiert. In dem Augenblick sprinteten ein paar Männer aus dem Pulk der Zuschauer los. Sie hätten ihn im Laufschritt auf die andere Seite geschleppt.

Auf dem Balkon im achten Stock stehen Charlie Cole, der als Fotoreporter für die US-Zeitschrift Newsweek, und Stuart Franklin, der fürs Time Magazine arbeitet. Cole hält die Männer für Zivilpolizisten. Aber Jan Wong, die viele Jahre in China studiert hat, widerspricht. So führe die Polizei niemanden ab.

Fotos von der Szene geben ihr recht. Drei Personen haben sich bei dem unerkannten Helden untergehakt, rennen mit ihm im Schlepptau auf die andere Straßenseite. So bewegen sich beherzte Zuschauer, wenn sie jemanden in Sicherheit bringen wollen. Wenn ihn die Staatssicherheit wirklich bekommen hätte, wäre der Panzermann längst von einem Militärtribunal verurteilt und erschossen worden. Wahrscheinlicher ist, dass er in der Menge untertauchte und heute noch irgendwo unerkannt in China lebt.

Die beiden Profis Cole und Franklin knipsen ihre Filme in raschem Tempo ab. Vom Balkon aus können sie bis zur entfernten Schneise sehen, die zum Tiananmen-Platz führt, in dessen Tiefe Hunderte von Panzern parken. Mehr als ein Kilometer ist es bis dahin. Die Armee hat 300 Meter vor dem Platz auf der Changan eine doppelte Sperrmarkierung gezogen. Sie schießt scharf auf jeden, der dort eindringt. Viele Pekinger wissen noch gar nicht, dass das Todesstreifen sind.

Auf hunderten Titelseiten

Der Mann aber steht weiter unterhalb der Prachtstraße. Fünf ausländische Fotografen, darunter BBC und CNN, filmen ihn von ihren Balkons des Peking-Hotels. Keiner kann das Gesicht des Mannes von vorne sehen. Auch AP-Fotograf Jeff Widener, der vom Balkon aus im sechsten Stock seine Bilder schießt, kann sie heil zum Pekinger AP-Büro bringen. Sein Foto Tankman vor vier Panzern wird tags darauf von hunderten Zeitungen weltweit gedruckt.

"Unbekannter Rebell" nennt Time zehn Jahre später in ihrer Hommage den Mann, den es unter ihre "100 bedeutendsten Personen des 20. Jahrhunderts" wählt. Doch sein Schicksal bleibt bis heute ein Rätsel. Niemand weiß, wo der damals angeblich 19-Jährige geblieben ist. Auch Pekings Führer scheinen passen zu müssen. Chinas damaliger Parteichef Jiang Zemin sagt 1990 zu einem ausländischen Besucher, dass der Mann nie verhaftet worden sei. Jiang spricht dann noch einmal über den "Panzermann" . Der US-Journalistin Barbara Walters sagt er am 2. Mai 1990 in radebrechendem Englisch, dass er nicht getötet worden sei: "I think never killed."

Dort, wo der Panzermann einst in Lebensgröße auf der Straße stand, braust heute der Verkehr über den auf zwölf Spuren verbreiterten Boulevard. Das Peking-Hotel rückte mit neuen Anbauten bis zur Kreuzung vor. Gegenüber haben die Sicherheitsbehörden die gesamte Straßenseite in Beschlag genommen - eine klotzige Manifestation, wer in China das Sagen hat.

In Peking erinnert sich niemand an den Panzermann. Außerhalb Chinas ist das anders, ob in Brisbane, in Singapur, Washington, in London, Erfurt oder Leipzig. Die australische Choreografin Deborah Kelly hat nach den Bodyschwenks des unbekannten Rebellen beschwingte Schritte entwickelt: gegen das Vergessen. Während in China bleiernes Schweigen herrscht, tanzen kleine Gruppen in zehn Städten den "Tankman-Tango" des Tiananmen: links ein Schritt, rechts ein Schritt. Und ein Panzer tanzt sie mit.

POL-CE: Panzer stürzt Böschung hinab

    Celle (ots) - Panzer stürzt Böschung hinab

Heute morgen gegen 10.45 Uhr verunfallte ein Panzer der Niederländischen Streitkräfte auf dem Truppenübungsplatz in Bergen. Als der Panzer eine Böschung hinab stürzte, wurden vier Soldaten verletzt, vier weitere erlitten einen Schock.

Der Mannschafts Transport Panzer einer niederländischen Einheit aus Ermelo befuhr heute Vormittag die Panzerringstraße von Meißendorf in Richtung Belsen. In Höhe der sogenannten "Panzerwäsche" kam das Kettenfahrzeug vermutlich aufgrund eines technischen Defektes nach rechts von der Fahrbahn ab und durchbrach ein Leitplanke. Anschließend stürzte der Panzer eine etwa 2,50 Meter Hohe Böschung hinab und kam auf der Turmseite zum liegen. Glücklicher Umstand hierbei war, dass das Brückenfundament das Fahrzeug mit seinen offenen Luken aufhielt, dieses so nicht in die Meiße fiel und somit auch keine Wasser in den Innenraum dringen konnte - die Insassen konnten sich daher auch selbst aus dem Fahrzeug befreien. Die Verletzten wurden durch Sanitätskräfte der Armee und durch Besatzungen von vier Rettungswagen sowie einem Notarzt versorgt.

    Nach der Unfallaufnahme wurde der 20 Tonnen schwere Panzer aus der Böschung geborgen und wieder auf die Fahrbahn gestellt. An dem Fahrzeug, das mit einer 25 mm Kanone ausgerüstet ist entstand Sachschaden, der sich nach Angaben der niederländischen Armee auf schätzungsweise 100.000EUR beläuft. Das aus dem Panzer in die Meiße ausgelaufene Öl wurde durch die Platzfeuerwehr Bergen und die Freiwilligen Feuerwehren Bergen und Lohheide durch Ölsperren gebunden.

    Die Unfallstelle wird noch für längere Zeit nur einseitig zu passieren sein, da ein Sachverständiger sich der Unfallursachenforschung annehmen wird.

ots Originaltext: Polizeiinspektion Celle
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=59457


 Allen "gepanzerten" Enthusiasten schöne Feiertage und die besten
Aussichten für 2009!

Die Verkäufe von PANZERTAKTIK sind gut angelaufen (habe lange Arme von
Verschicken von rund 300 Büchern in den letzten Tagen!), so dass ich
mich hoffentlich im Laufe des kommenden Jahres von der
Druckkosten-Rechnung "erholt" habe und das nächste Projekt angehen kann.

Dies wird die Chronik der Tigerkompanie der Totenkopf-Division sein mit
rund 500 Fotos und Kartenskizzen. Das Buch wird im Format der
Vopersal-Divisionsgeschichte erscheinen. Enthalten werden auch rund 20
Seiten Farbprofile sein als besonderes Schmankerl für die Modellbauer.

Ungefähr in 2010 wird dann der Band 3 von TIGER IM KAMPF erscheinen in
der selben Aufmachung der ersten beiden Bände mit den Schwerpunkt-Themen
Bedienung und Einsatz des Panzers, Kampferfahrungen, Ausbildung,
Erprobung, Fertigung und dgl., also all die Themen, die in technischen
Beschreibungen z.B. bei Spielberger zu kurz kommen. Im Detail wird auch
auf die Verbandsgliederungen eingegangen.
Natürlich werden wieder Hunderte, weitgehend unveröffentlichte Fotos
enthalten sein.

Ab sofort können Sie auch meinen kleinen Online-Shop auf der Webseite
www.tank-data.de nutzen.

Beste Grüße

Ihr Wolfgang Schneider

PS: Die Subskription von PANZERTAKTIK läuft definitiv Ende des Monats
ab


Geschrieben von MM-Team   
Donnerstag, 1. Januar 2009

Liebe Leser und Mitglieder von Mmodell,
die Seite ist nun 1.Jahr offiziell online.
Wir können auf ein gutes Jahr 2008 zurückblicken, unser Ziel ein Seite für die Modellbauer die nach Vorbild Modelle bauen zu machen ist uns gelungen.
Trotz unser Erschwerung bei der Anmeldung im Forum , wir kontrollieren die Angaben der User unter anderem mit einem Telefonanruf, haben wir 280 Mitglieder.
Die Besucherzahl ist von Monat zu Monat stark gestiegen, so das wir im Dezember 60.000 und im Januar 75.000 Besucher hatten , und dies ohne Suchmaschinen.
Unser Leser kommen aus der ganzen Welt z.B. USA, Niederlanden, Spanien, Frankreich, England, Skandinavischen Ländern, Australien, Neuseeland usw., was natürlich unserem Magazin und den dortigen News zuzuschreiben ist.

Dies ist für 1 Jahr online ein beachtlicher Erfolg.


Den Wettbewerb, die Militär-Modell-Master den wir 2008 ins Leben gerufen haben, ist sehr Positiv aufgenommen worden, dies zeigt uns auch die Herstellerbereitschaft uns Preise zu stiften.

An dieser Stelle unseren Dank an, ASIATAM, Modolino, Panzerschmiede und Tamiya Deutschland (Alph...reihenfolge ohne Wertung) für ihre Preise für den vergangenen Wettbewerb.

Wir werden im neuen Jahr einige Neuerungen haben , diese werden nach und nach eingeführt , so werden wir z.B. das Magazin noch mehr ausbauen und ein neues Forum bekommen, nicht nur der Modellbau entwickelt sich weiter sondern auch wir wollen damit immer auf den neusten Stand sein.

Wir Wünschen allen Mitgliedern und Lesern unserer Seite ein gutes neues Jahr und freuen uns wenn wir noch mehr Modellbauinteressierte als Miglieder oder Leser gewinnen können .

Euer Militär Modell Team 


Geschrieben von M.S.   
Donnerstag, 1. Januar 2009

Magazin Info

Mmodell ist eine nichtkommerzielles und Hersteller unabhängige Plattform die von Hobbymodellbauern gegründet worden ist.

Wir bieten allen Herstellern an, ihre Neuheiten bei uns im Magazin vorzustellen. Dies ist für die neuen Produkte durch den inzwischen hohen Bekanntheitsgrad der Seite von Vorteil.

Da wir nichtkommerziell sind ist dies natürlich ohne Kosten verbunden.


Wir suchen Modellbaukollegen die uns den ein oder anderen Bericht zum Thema Militär Modellbau schreiben, hierfür gibt es mehrere Möglichkeiten der Themen z.B. Baubericht, Kritik, Events oder wie baue ich... usw.

Die Berichte werden mit dem Namen der Autoren im Magazin veröffentlicht.

Im Magazin deshalb , weil es dort für jeden Leser besser zu finden ist und nicht in den Forenbeiträge untergeht .

Dies soll unter anderem dazu dienen um Erfahrungen an Modellbaukollegen weiterzugeben.

Bei Fragen oder Interesse bitte email an \n Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können



Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 12. August 2010 )
 
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